PT News 2/18: Psoriasis, Krebs, Pilze, Schlafmangel, Fett

Aktualisiert: 22. Sept 2019


Gebildetere Menschen leben gesünder

Vor ca. 15 Jahren - mit 25 - habe ich meinen ersten und größten #Psoriasis-Schub (Schuppenflechte) gehabt. Ab diesem Zeitpunkt habe ich kontinuierlich an mir gearbeitet, um diese so genannte chronische Auto-Immunerkrankung in den Griff zu bekommen. Und es ist mir gelungen, denn Menschen, die nicht wissen, dass ich mit der Psoriasis schon mal richtig große Probleme hatte, würden nie darauf kommen. Im Gegenteil: Für meine gute, feinporige Babypopohaut werde ich regelmäßig gelobt.

Dabei geholfen haben mir vor allem eine artgerechte #Ernährungsumstellung sowie immunmodulierende Maßnahmen wie #Atemübungen und Kälte-/Hitzeanwendungen als so genannte "Milde Stressoren", meine Stresssysteme wieder zu synchronisieren und die Entzündungsaktivität meines Immunsystems zu regulieren. Es hat bei mir eine Weile gedauert, bis ich die für mich richtigen Anwendungen gefunden habe. Das war instinktiv.

Als Fitness- und #PersonalTrainer habe ich gemerkt, dass leider viele Menschen diesen Instinkt an irgendeinem Punkt ihres Lebens scheinbar verloren haben bzw. er ganz tief im Unterbewusstsein vergraben wurde. Sie schaffen es nicht allein, die für sie richtigen Maßnahmen zu finden, zu treffen und diese dann auch noch #willensstark durchzuhalten. Daher war es für mich ein logischer Schritt, die Ausbildung zum Therapeuten für klinische Psycho-Neuro-Immunologie, kurz #kPNI, zu machen. Durch die kPNI-spezifische Anamnese und die holistische Interpretation weiterer Analysedaten wie bspw. Laborbefunde ist es mir damit als begleitender #Therapeut möglich, gezielt auf die Persönlichkeit und die möglichen #Ursachen der Gesundheitsbeschwerden einzugehen. Die kPNI sieht sich als verbindenden, ergänzenden und unterstützenden Zweig zur klassischen Medizin aber auch zu Heilpraktikern, Osteopathen und weiteren Fachkräften.

Daher findet Ihr in meinem Newsletter auch immer Themen aus den unterschiedlichsten Bereichen. Denn alles hat mit allem zu tun. Viel Freude bei der Lektüre.

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#Bewegung wirkt gegen und schützt vor #Krebs Zahlreiche klinische Untersuchungen zeigen einen direkten Zusammenhang zwischen dem persönlichen Sportpensum und dem Auftreten von Krebserkrankungen (fast jeglicher Krebsart): Je mehr Bewegung und Sport, desto geringer das Risiko einer #Krebserkrankung. Nur über den Faktor Bewegung scheint eine Risikosenkung von bis zu 30% möglich.

Aber nicht nur präventiv sondern auch in der Krebstherapie zeigt sich Bewegung als enorm effektiv. Die oft schweren #Nebenwirkungen von #Chemotherapien oder hormonellen Ersatztherapien lassen sich durch das richtige Maß an Bewegung deutlich abmildern. Zudem gibt es Hinweise darauf, dass die Krebsmedikamente besser wirken, wenn die Patienten sich ausreichend bewegen bzw. gezielt trainieren. Die #Leistungsfähigkeit der Patienten, die #Sport treiben, ist deutlich höher und damit auch deren #Selbstbewusstsein und #Lebensqualität. Das heißt, dass der Verlauf der Krebserkrankung von den Patienten als nicht so schwer wahrgenommen wird, wie der von Patienten mit #Bewegungsmangel. Das klingt auch logisch, da ja Bewegungsmangel selbst schon ein Risikofaktor für die Entstehung von Krebs ist. Ein weiterer Pluspunkt: Die Rückfall- bzw. Wiedererkrankungsrate sinkt durch regelmäßige, sportliche Aktivität.

Quellen: ►Onko-Internetportal der deutschen Krebsgesellschaft

#Ernährung: Herr Ober, ein Pilz, bitte! #Pilze sollten aus diversen Gründen fester Bestandteil einer artgerechten Ernährung sein. Selbst unser beliebter Wald- und Wiesenchampignon besitzt offensichtlich hervorragende Eigenschaften um unsere #Darmflora und damit auch unser Immunsystem auf Vordermann zu bringen. Unser Champignon enthält Betaglucane (lösliche Ballaststoffe), Mannitol (ein Zuckeralkohol), Ergothionein (eine Aminosäure), Vitamin D2, Riboflavin, Niacin, Pantothensäure, Kupfer und Selen. Alles Stoffe, die wir sehr gut für unsere Gesundheit gebrauchen können. Eine täglich Portion (Gem. Untersuchung >85g) Champignons kann folgende Effekte haben:

►Zunahme von Prävotella-Bakterien ►Bildung von Proprionat und Succinat ►Gesteigerte Zuckerneubildung im Darm und verminderte Zuckerneubildung in der Leber ►Stabilerer Blutzucker und verlängerte Sättigung ►Prävention und Rehabilitation von #Diabetes Typ II ►Zunahme von Lactobazillen ►Erhöhung der antioxidativen Kapazität im #Darm ►Verstärkte Ausschüttung anti-entzündlicher Botenstoffe (u.a. Interleukin 10) ►Erhöhung der Insulinempfindlichkeit in der Peripherie (u.a. Muskel- und Fettgewebe) ►Prävention und Therapie von #Übergewicht und Diabetes Typ II

Das waren jetzt nur zwei Wirkwege, die regelmäßiger Verzehr von Pilzen mit sich bringen. Andere Beispiele für die heilsame Wirkung von Pilzen sind bspw. #Kombucha, #Maitake, #Reishi und #Shiitake, die in traditionellen asiatischen Heilkunden schon seit Jahrtausenden Anwendung finden.

Aber auch hier sei wieder angemerkt: Es gibt keine "Magic Bullet"! Eine Anwendung natürlichen Ursprungs kann nur in einem guten Milieu eines artgerechten Lebensstils sein volles #Potential entfalten.

Quellen: ►YUAN T et al.: Prebiotic effects of white button mushroom (agaricus bisporus) feeding on succinate and intestinal gluconeogenesis in C57BL/6 mice. Journal of Functional Foods, Vol. 45, june 2018; ►University of Alaska Fairbanks, ►Natura Foundation Numansdorp

Falscher #Schlaf macht krank Ein Leben gegen die innere Uhr ist eine der Hauptursachen für die Ausbildung von Erkrankungen. Fakt! Zu wenig Schlaf, evtl. sogar Nachtdienste, gestörter Schlaf an sich haben negativen Einfluss auf den #Stoffwechsel, Gehirnfunktionen sowie das #Immunsystem. So führen regelmäßige kurze oder gestörte Nächte zu vermindertem Lang- und #Kurzzeitgedächtnis, einem systemischen pro-entzündlichen Immunstatus, gestörter Hormonrhythmik von #Wachstumshormon (GH), #Cortisol ("Anti-Stresshormon"), #Melatonin ("Schlafhormon") und Schilddrüsenhormon (TSH) sowie auf Stoffwechselebene zu gestörten Hormonhaushalten von #Leptin ("Sättigungshormon"), Ghrelin ("Appetitanregendes Hormon") und verminderter #Insulinsensitivität und Glukosetoleranz.

Zuständig für unsere innere Uhr ist auf Gehirnebene der so genannte nucleus suprachiasmaticus, der vor allem durch den Tag-Nacht-Rhythmus beeinflusst wird. Künstliches Licht zum Abend (Bspw. Bildschirme) können seine Aktivität stören. Auch spätes Essen sorgt für eine Arrhythmisierung der inneren Uhr. Viele Menschen sitzen allabendlich auch noch nach 20 Uhr vor dem TV, Laptop oder Tablet und essen nebenher - auch, wenn´s "nur" Snacks sind und/oder alkoholische oder generell kalorische Getränke.

Selbst die Genaktivität und damit Zellwachstums- und -teilungsmechanismen werden durch einen gestörten cirkadianen Rhythmus gestört, was letztlich zur Entstehung von Krebs beitragen kann.

Quelle: ►HEIDE I et al.: Mutual influence of sleep and circadian clocks on physiology and cognition. May 2018, Free Radic Biol Med, Vol. 119, 8-16.

Frieren muss nicht sein. Oder doch? Frierst Du schnell? Musst Du Deine Heizung immer aufdrehen? Dann weißt Du sicher nicht, dass Du bereits ein physiologisches Problem hast. Dir fehlt #BAT, brown adipose tissue (Braunes Fettgewebe)! Wer über ausreichend aktives BAT verfügt, kann selbst warm werden - von innen heraus. Und das spart nicht nur Heizkosten sondern verbrennt zudem noch überflüssiges Unterhautfettgewebe. Studien zeigen deutlich: Je weniger BAT, desto schneller werden die Menschen #dick. Und umgekehrt: Je dicker die Menschen sind, desto weniger BAT haben sie.

Wie kannst Du jetzt regelmäßig für mehr BAT-Aktivität sorgen? ►Kälteanwendungen (Kalt duschen/baden bis zur Zittergrenze) ►Bewegung - Am besten in der Kälte ►L-Tyrosin und #Docosahexaensäure aus Fisch und Schalentieren ►Capsaicin aus Chilli und Piperin aus schwarzem Pfeffer ►Epigallocatechingallat aus grünem Tee ►Koffein ►#Arachidonsäure aus bewegtem Fleisch ►#Curcumin aus #Kurkuma

Es gibt noch ein paar weitere Tricks. Das hier sind die wirksamsten. Wer will, der macht. Wer nicht will, der hat schon. Hoffentlich. ;-)

Ich hoffe, Euch wieder ein paar interessante Gesundheitsinfos mit auf den Weg gegeben zu haben.

Bis in Kürze! Euer Coach und PNI-Berater Marc


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